Mitarbeitergespräch Vorlage 2026: Leitfaden und Protokoll für Gastronomie und Hotel

Mitarbeitergespräch Vorlage 2026 als Word und PDF: Leitfaden und Protokoll für Jahresgespräch, Probezeitgespräch und Feedback, mit Zielen, Bewertung, Sicht des Mitarbeiters, Vereinbarungen und Datenschutzhinweisen.

Aktualisiert am

Von Lukáš Tobolák. Keine Steuerberatung, bitte mit Ihrem Steuerberater abstimmen.

Kurz gesagt

Die Vorlage ist Leitfaden und Protokoll für ein Mitarbeitergespräch in kleinen Betrieben, Restaurants und Hotels. Das PDF und die Word-Datei enthalten Mitarbeiter, Funktion, Datum, Gesprächsführung und Zeitraum, die Art des Gesprächs zum Ankreuzen (Jahresgespräch, Probezeitgespräch, Feedbackgespräch, Entwicklungsgespräch), einen Rückblick auf Aufgaben und Ziele mit Ergebnis, eine Bewertung von sechs Kriterien (Arbeitsqualität, Belastbarkeit in Stoßzeiten, Umgang mit Gästen, Zusammenarbeit im Team, Hygiene, Ordnung und Kassenführung, Zuverlässigkeit) in drei Stufen, Felder für die Sicht des Mitarbeiters und seine Wünsche zu Arbeitszeit, Aufgaben und Weiterbildung, eine Tabelle für Vereinbarungen mit Verantwortlichem und Termin, das Datum des nächsten Gesprächs und die Unterschriften beider Seiten.

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  • Word
  • PDF
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  • Stand 2026

Die Dateien sind kostenlos, ohne Registrierung und ohne Wasserzeichen. Den vollständigen Text der Vorlage finden Sie direkt unter diesem Abschnitt.

Text der Vorlage: Mitarbeitergespräch

Derselbe Inhalt wie im PDF und in der Word-Datei oben: alle Felder, Tabellen und Hinweise. Linien markieren Felder zum Ausfüllen.

Mitarbeitergespräch

Leitfaden und Protokoll für Jahresgespräch, Probezeitgespräch und Feedback in kleinen Betrieben

Mitarbeiter/in:Funktion / Bereich:Datum:

Gesprächsführung:Zeitraum, auf den sich das Gespräch bezieht:

  • Jahresgespräch
  • Probezeitgespräch
  • Feedbackgespräch
  • Entwicklungsgespräch

1. Rückblick: Aufgaben und Ziele

Ziel oder AufgabeErgebnisBemerkung

In der Vorlage 4 Zeilen zum Ausfüllen.

2. Leistung und Zusammenarbeit

KriteriumübertriffterfülltteilweiseBemerkung
Arbeitsqualität und Sorgfalt
Belastbarkeit in Stoßzeiten
Umgang mit Gästen und Kunden
Zusammenarbeit im Team
Hygiene, Ordnung, Kassenführung
Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit

3. Sicht der Mitarbeiterin oder des Mitarbeiters

Was läuft gut, was behindert die Arbeit, Rückmeldung an die Führung:

4. Wünsche und Entwicklung

Arbeitszeit, Aufgaben, Weiterbildung, Perspektive:

5. Vereinbarungen

Maßnahme oder ZielVerantwortlichBis

In der Vorlage 4 Zeilen zum Ausfüllen.

Nächstes Gespräch am:

Unterschrift Mitarbeiter/in:Unterschrift Gesprächsführung:

Das Protokoll gehört zur Personalakte; Beschäftigte können ihre Personalakte einsehen und eine Erklärung beifügen (§ 83 BetrVG), und sie können verlangen, dass Leistung und berufliche Entwicklung mit ihnen erörtert werden (§ 82 Abs. 2 BetrVG). Nur erforderliche Angaben festhalten, keine Diagnosen oder Gesundheitsdaten (Art. 6 und 88 DSGVO, § 26 BDSG). Bei mehr als sechs Wochen Arbeitsunfähigkeit in zwölf Monaten gilt das betriebliche Eingliederungsmanagement nach § 167 Abs. 2 SGB IX, nicht dieses Formular.

Wozu ein Mitarbeitergespräch dient

Im Alltag von Küche und Service bleibt für Rückmeldung kaum Zeit. Ein geplantes Gespräch, einmal im Jahr und zum Ende der Probezeit, schafft diesen Raum: Was lief gut, was nicht, was braucht die Mitarbeiterin, was erwartet der Betrieb. Gesetzlich vorgeschrieben ist es nicht. In Betrieben, für die das Betriebsverfassungsgesetz gilt, können Beschäftigte aber verlangen, dass ihnen die Beurteilung ihrer Leistung und ihre beruflichen Möglichkeiten erläutert werden, und dazu ein Mitglied des Betriebsrats hinzuziehen (§ 82 Abs. 2 BetrVG).

Ablauf in sechs Schritten

  1. Termin ankündigen, eine Woche vorher, mit Hinweis auf die Themen. Beide bereiten sich mit der Vorlage vor.
  2. Rückblick: Ziele und Aufgaben seit dem letzten Gespräch, was erreicht wurde.
  3. Bewertung: Kriterien gemeinsam durchgehen, mit konkreten Beispielen statt Pauschalurteilen.
  4. Sicht der Mitarbeiterin oder des Mitarbeiters: zuhören, auch Kritik an Abläufen und Führung festhalten.
  5. Wünsche und Entwicklung: Arbeitszeit, Schichten, Weiterbildung, neue Aufgaben.
  6. Vereinbarungen: wenige, klare Punkte mit Verantwortlichem und Termin. Nächstes Gespräch festlegen.

Datenschutz und Personalakte

Das unterschriebene Protokoll gehört zur Personalakte. Beschäftigte dürfen ihre Personalakte einsehen und Erklärungen dazu abgeben, die beigefügt werden (§ 83 BetrVG). Halten Sie nur fest, was für das Arbeitsverhältnis erforderlich ist (§ 26 BDSG, Art. 88 DSGVO). Diagnosen und Einzelheiten zu Krankheiten gehören nicht in dieses Protokoll. War jemand innerhalb von zwölf Monaten länger als sechs Wochen arbeitsunfähig, ist das betriebliche Eingliederungsmanagement nach § 167 Abs. 2 SGB IX anzubieten; dafür gibt es ein eigenes Verfahren.

Inhalte der Vorlage

Abschnitt Inhalt Zweck
Kopf Name, Funktion, Datum, Gesprächsführung, Zeitraum Zuordnung
Art des Gesprächs Jahres-, Probezeit-, Feedback-, Entwicklungsgespräch Rahmen
1. Rückblick Ziele, Ergebnis, Bemerkung Bilanz
2. Leistung und Zusammenarbeit Sechs Kriterien, drei Stufen Strukturierte Rückmeldung
3. Sicht des Mitarbeiters Freitext Beteiligung
4. Wünsche Arbeitszeit, Aufgaben, Weiterbildung Bindung und Entwicklung
5. Vereinbarungen Maßnahme, verantwortlich, bis Verbindlichkeit
Unterschriften Beide Seiten Kenntnisnahme

Häufige Fehler

  • Gespräch zwischen Tür und Angel, mitten im Service.
  • Nur Kritik, keine Anerkennung; oder nur Lob ohne klare Erwartung.
  • Bewertungen ohne konkretes Beispiel.
  • Zu viele Vereinbarungen, keine wird umgesetzt.
  • Gesundheitsdaten im Protokoll.
  • Ein Mitarbeitergespräch als Ersatz für eine Abmahnung genutzt; die braucht einen klaren Warnhinweis.

Häufige Fragen

Wie oft sollte ein Mitarbeitergespräch stattfinden?

Üblich ist ein Jahresgespräch und zusätzlich ein Gespräch vor Ende der Probezeit. In Saisonbetrieben bietet sich ein Gespräch vor und nach der Saison an. Kurze Feedbackgespräche können jederzeit dazukommen.

Muss der Mitarbeiter das Protokoll unterschreiben?

Eine Pflicht gibt es nicht. Die Unterschrift bestätigt, dass das Gespräch stattgefunden hat und der Inhalt zur Kenntnis genommen wurde. Ist die Mitarbeiterin mit Teilen nicht einverstanden, kann sie das vermerken oder eine eigene Erklärung zur Personalakte geben (§ 83 Abs. 2 BetrVG).

Ist ein Mitarbeitergespräch Arbeitszeit?

Ja, wenn der Arbeitgeber es anordnet oder während der Arbeitszeit führt, ist es Arbeitszeit und wird vergütet. Legen Sie es deshalb in den Dienstplan.

Was Kontevia dabei übernimmt

Kontevia startet in Deutschland mit ersten Pilotbetrieben. So ist der Ablauf angelegt:

Mitarbeitergespräche führen Sie selbst. Kontevia nimmt Ihnen dafür Zeit an anderer Stelle ab: Einkaufsrechnungen, Kassenberichte und Quittungen fotografieren Sie oder leiten sie weiter, Kontevia legt sie unverändert im Archiv ab und übergibt sie mit einem Buchungsvorschlag an Ihren Steuerberater.

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