Preisliste Vorlage 2026: Word, Excel und PDF mit Endpreis und Grundpreis
Preisliste Vorlage 2026 als Word, Excel und PDF: Endpreise nach § 3 PAngV, Grundpreis, Preisverzeichnis für Gastronomie, Getränke, Friseur und Kosmetik.
- Word
- Excel
- Ohne Registrierung
- Stand 2026
- Aktualisiert am
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Vorschau, Seite 1 von 1Text der Vorlage: Preisliste
Derselbe Inhalt wie im PDF und in der Word-Datei oben: alle Felder, Tabellen und Hinweise. Linien markieren Felder zum Ausfüllen.
Preisliste
Gesamtpreise inklusive Umsatzsteuer für Verbraucher nach § 3 PAngV
Unternehmen:Gültig ab:
Anschrift:Telefon, Website:
| Art.-Nr. | Artikel / Leistung | Einheit | Grundpreis | Preis netto | USt-Satz | Endpreis |
|---|---|---|---|---|---|---|
In der Vorlage 27 Zeilen zum Ausfüllen.
Alle Preise in Euro. Endpreise enthalten die gesetzliche Umsatzsteuer.
- Preise für Geschäftskunden: netto zuzüglich Umsatzsteuer
- Bedienungsgeld und Zuschläge sind in den Endpreisen enthalten
Wer Verbrauchern Waren oder Leistungen anbietet, muss Gesamtpreise einschließlich Umsatzsteuer angeben (§ 3 PAngV), bei Waren nach Gewicht, Volumen, Länge oder Fläche zusätzlich den Grundpreis (§ 4 PAngV). Gaststätten führen ein Preisverzeichnis für Speisen und Getränke, bringen neben dem Eingang ein Verzeichnis der wesentlichen Preise an und nennen Preise einschließlich Bedienungsgeld und Zuschlägen (§ 13 PAngV). In der Gastronomie gilt seit dem 1. Januar 2026 für Speisen dauerhaft 7 %, für Getränke 19 %.
Die Vorlage ist eine Preisliste für Waren und Leistungen mit den Angaben, die Verbraucher nach der Preisangabenverordnung sehen müssen. Das PDF und die Word-Datei enthalten Unternehmen, Gültigkeitsdatum, Anschrift und Kontakt sowie eine Tabelle mit Artikelnummer, Artikel oder Leistung, Einheit, Grundpreis, Preis netto, Steuersatz und Endpreis, dazu Hinweise zu Endpreisen und Zuschlägen. Die Excel-Datei rechnet: Sie geben den Nettopreis und den Steuersatz ein (0, 7 oder 19 Prozent), die Tabelle ermittelt den Endpreis. Tragen Sie zusätzlich Menge und Einheit ein, etwa 0,33 und Liter, berechnet sie den Grundpreis je Einheit. Die Word-Datei lässt sich frei gestalten, zum Beispiel als Getränkekarte, Preisliste für Friseur oder Kosmetikstudio oder als Leistungsverzeichnis eines Handwerksbetriebs.
Was die Preisangabenverordnung verlangt
Wer Verbrauchern Waren oder Leistungen anbietet oder mit Preisen wirbt, muss Gesamtpreise angeben (§ 3 Absatz 1 PAngV). Gesamtpreis ist der Preis einschließlich Umsatzsteuer und aller sonstigen Preisbestandteile. Wird ein Preis aufgegliedert, etwa in Netto und Steuer, ist der Gesamtpreis hervorzuheben (§ 3 Absatz 3 PAngV). Soweit es der Verkehrsauffassung entspricht, gehören auch die Verkaufseinheit und die Gütebezeichnung dazu (§ 3 Absatz 2 PAngV): "Pils 0,4 l" statt nur "Bier".
Werden Waren nach Gewicht, Volumen, Länge oder Fläche angeboten, ist neben dem Gesamtpreis der Grundpreis anzugeben, also der Preis je Kilogramm, Liter, Meter oder Quadratmeter (§ 4 PAngV). Ist der Grundpreis mit dem Gesamtpreis identisch, kann er entfallen.
Gegenüber Geschäftskunden gilt die Pflicht zum Gesamtpreis nicht. Eine reine B2B-Preisliste darf Nettopreise zuzüglich Umsatzsteuer nennen; die Vorlage hat dafür ein Ankreuzfeld.
Preisverzeichnis in Gastronomie und Hotel
Für Gaststätten enthält § 13 PAngV eigene Regeln:
- Die Preise für Speisen und Getränke stehen in einem Preisverzeichnis, das auf den Tischen ausliegt, gut lesbar angebracht ist oder jedem Gast vor der Bestellung vorgelegt wird (§ 13 Absatz 1 und 2 PAngV).
- Neben dem Eingang hängt ein Preisverzeichnis mit den wesentlichen Speisen und Getränken (§ 13 Absatz 2 Satz 2 PAngV).
- Beherbergungsbetriebe zeigen am Eingang oder an der Rezeption die Preise der wesentlichen Zimmer und, falls angeboten, den Frühstückspreis (§ 13 Absatz 3 PAngV).
- Die Preise schließen Bedienungsgeld und alle sonstigen Zuschläge ein (§ 13 Absatz 5 PAngV). Ein Aufschlag "zuzüglich 10 Prozent Service" auf der Karte ist damit unzulässig.
Seit dem 1. Januar 2026 gilt für Speisen in der Gastronomie dauerhaft der ermäßigte Steuersatz von 7 Prozent, Getränke bleiben bei 19 Prozent. Für die Karte ändert das nichts an der Pflicht zum Endpreis, wohl aber an der Kalkulation. Hintergründe stehen im Beitrag 7 Prozent auf Speisen, 19 Prozent auf Getränke.
Beispiel: Endpreis und Grundpreis
| Artikel | Menge | Einheit | Netto | USt-Satz | Endpreis | Grundpreis |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Apfelschorle | 0,4 | l | 3,36 Euro | 19 % | 4,00 Euro | 10,00 Euro je l |
| Schnitzel mit Pommes | 1 | Portion | 15,89 Euro | 7 % | 17,00 Euro | entfällt |
| Herrenhaarschnitt | 1 | Leistung | 25,21 Euro | 19 % | 30,00 Euro | entfällt |
Die Excel-Datei rechnet Endpreis gleich Netto mal eins plus Steuersatz, auf Cent gerundet, und Grundpreis gleich Endpreis geteilt durch Menge. Wer vom gewünschten Endpreis ausgeht, ermittelt den Nettopreis mit dem Umsatzsteuer Rechner.
Inhalte der Vorlage
| Feld der Vorlage | Anforderung | Grundlage |
|---|---|---|
| Unternehmen, Anschrift, Kontakt | Anbieter erkennbar | Üblich, Transparenz |
| Gültig ab | Stand der Preise | Nachweis bei Preisänderungen |
| Artikel oder Leistung, Gütebezeichnung | Ware und Menge eindeutig | § 3 Absatz 2 PAngV |
| Einheit | Verkaufseinheit, etwa 0,4 l, Portion, Stunde | § 3 Absatz 2 PAngV |
| Grundpreis | Preis je kg, l, m oder m² bei Waren nach Gewicht, Volumen, Länge, Fläche | § 4 PAngV |
| Preis netto und USt-Satz | Kalkulationsgrundlage, 7 oder 19 Prozent | § 12 UStG |
| Endpreis | Gesamtpreis inklusive Umsatzsteuer, hervorgehoben | § 3 Absatz 1 und 3 PAngV |
| Hinweis auf Zuschläge | Bedienungsgeld und Zuschläge im Endpreis enthalten | § 13 Absatz 5 PAngV |
So füllen Sie die Vorlage aus
- Unternehmen, Anschrift und Gültigkeitsdatum eintragen.
- Je Artikel eine Zeile, mit Menge und Einheit in der Bezeichnung oder in eigener Spalte.
- In Excel den Nettopreis und den Steuersatz eingeben, der Endpreis wird berechnet. Bei Speisen in der Gastronomie 7 Prozent, bei Getränken 19 Prozent.
- Bei Waren nach Volumen oder Gewicht Menge und Einheit eintragen, den Grundpreis übernehmen.
- Für Gäste und Privatkunden nur den Endpreis groß darstellen; Netto und Steuersatz können in der internen Fassung bleiben.
- Bei Gastronomie eine Fassung mit den wesentlichen Preisen neben dem Eingang aushängen.
- Bei jeder Preisänderung ein neues Gültigkeitsdatum setzen und die alte Fassung aufbewahren.
Häufige Fehler
- Nettopreise auf der Karte für Privatgäste. Verbraucher müssen den Gesamtpreis sehen.
- "Zuzüglich Service" oder Gedeckpauschale getrennt ausgewiesen statt im Endpreis enthalten.
- Getränke ohne Menge. "Cola 3,50 Euro" sagt nicht, ob 0,2 oder 0,4 Liter gemeint sind.
- Grundpreis vergessen bei Ware nach Gewicht oder Volumen, etwa im Hofladen.
- Speisen weiter mit 19 Prozent kalkuliert, obwohl seit 2026 dauerhaft 7 Prozent gelten.
- Kein Preisaushang am Eingang der Gaststätte.
Muss eine Preisliste die Mehrwertsteuer enthalten?
Gegenüber Verbrauchern ja: § 3 PAngV verlangt den Gesamtpreis einschließlich Umsatzsteuer. Gegenüber Unternehmen dürfen Sie Nettopreise nennen, wenn klar ist, dass die Umsatzsteuer hinzukommt. Wer beide Kundengruppen hat, führt am besten zwei Fassungen der Liste.
Was ist ein Grundpreis und wann muss ich ihn angeben?
Der Grundpreis ist der Preis je Mengeneinheit, also je Kilogramm, Liter, Meter oder Quadratmeter. Er ist nach § 4 PAngV anzugeben, wenn Sie Verbrauchern Waren nach Gewicht, Volumen, Länge oder Fläche anbieten, zum Beispiel Flaschengetränke im Verkauf, Käse oder Wolle. Bei Dienstleistungen und bei Speisen als Portion fällt kein Grundpreis an.
Darf ein Restaurant einen Bedienungszuschlag verlangen?
Nicht als separaten Aufschlag zur Karte. Nach § 13 Absatz 5 PAngV müssen die Preise im Preisverzeichnis das Bedienungsgeld und alle sonstigen Zuschläge einschließen. Freiwilliges Trinkgeld der Gäste bleibt davon unberührt.
Welche Steuersätze gelten 2026 in der Gastronomie?
Für Speisen gilt seit dem 1. Januar 2026 dauerhaft der ermäßigte Satz von 7 Prozent, auch beim Verzehr im Restaurant. Getränke werden weiterhin mit 19 Prozent besteuert. Bei Menüs mit Getränk ist der Preis für die Rechnung aufzuteilen.
Was Kontevia dabei übernimmt
Kontevia startet in Deutschland mit ersten Pilotbetrieben. So ist der Ablauf angelegt:
Die Preisliste selbst erstellen Sie mit der Vorlage. Kontevia kümmert sich um die andere Seite: Einkaufsrechnungen von Getränkelieferanten und Großhändlern fotografieren Sie oder leiten sie weiter, Kontevia erkennt Beträge und Steuersätze, legt die Belege unverändert im Archiv ab und übergibt sie mit einem Buchungsvorschlag an Ihren Steuerberater. So sehen Sie und Ihre Kanzlei, wie sich Einkaufspreise und Kalkulation entwickeln.
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