Businessplan Vorlage 2026: Muster mit Kapitalbedarf und Rentabilität für Gastronomie

Businessplan Vorlage 2026 als Word, PDF und Excel: Gliederung mit Leitfragen, Kapitalbedarf, Finanzierung und Rentabilitätsvorschau für drei Jahre, mit Umsatzplanung aus Plätzen, Auslastung und Bon für Gastronomie und Hotel.

Aktualisiert am

Von Lukáš Tobolák. Keine Steuerberatung, bitte mit Ihrem Steuerberater abstimmen.

Kurz gesagt

Die Vorlage ist ein Businessplan mit Leitfragen für Gründung, Übernahme oder Erweiterung, zugeschnitten auf Restaurant, Café, Bar und Pension. Das PDF und die Word-Datei enthalten Vorhaben, Gründer und Rechtsform, Stand und Starttermin, acht Kapitel mit Leitfragen (Zusammenfassung, Gründerperson und Team, Angebot und Nutzen, Markt, Standort und Wettbewerb, Marketing, Organisation, Genehmigungen und Risiken, Kapitalbedarf und Finanzierung, Rentabilitätsvorschau für drei Jahre) und eine Checkliste der Anlagen. Die Excel-Datei rechnet: Auf dem Blatt Kapitalbedarf tragen Sie Investitionen, Gründungskosten, Waren und Liquiditätsreserve sowie Eigenkapital, Darlehen und Zuschüsse ein, die Tabelle zeigt die Finanzierungslücke. Auf dem Blatt Rentabilität ergibt sich der Umsatz aus Plätzen, Öffnungstagen, Gästen pro Platz und Tag und Bon netto, der Wareneinsatz aus der Quote, dazu Kosten, Ergebnis vor Steuern und Umsatzrendite für drei Jahre.

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Die Dateien sind kostenlos, ohne Registrierung und ohne Wasserzeichen. Den vollständigen Text der Vorlage finden Sie direkt unter diesem Abschnitt.

Text der Vorlage: Businessplan

Derselbe Inhalt wie im PDF und in der Word-Datei oben: alle Felder, Tabellen und Hinweise. Linien markieren Felder zum Ausfüllen.

Vollständiger Text: Businessplan Vorlage 2026aufklappen

Businessplan

Gliederung mit Leitfragen, Kapitalbedarf und Rentabilitätsvorschau für Gründung und Bank

Vorhaben (zum Beispiel Restaurant, Café, Pension):Stand (Datum):

Gründer/in, Rechtsform:Geplanter Start:

1. Zusammenfassung

Angebot, Zielgruppe, Standort, Kapitalbedarf und Finanzierung auf einen Blick:

2. Gründerperson und Team

Ausbildung, Branchenerfahrung, kaufmännische Kenntnisse, Personalplanung:

3. Angebot und Nutzen

Was wird angeboten, Preisniveau, was unterscheidet das Angebot vom Wettbewerb:

4. Markt, Standort und Wettbewerb

Zielgruppe, Lage, Laufkundschaft, Mitbewerber im Umkreis, Saison:

5. Marketing und Vertrieb

Eröffnung, Online-Auftritt, Bewertungen, Partner, Werbebudget:

6. Organisation, Genehmigungen, Risiken

Gewerbeanmeldung, Gaststättenerlaubnis falls nötig, Lebensmittelüberwachung, Versicherungen, Chancen und Risiken:

7. Kapitalbedarf und Finanzierung

Investitionen (Einrichtung, Küche, Kasse, Umbau):

Gründungskosten und Kautionen:

Anlaufkosten und Erstausstattung Waren:

Liquiditätsreserve für die ersten Monate:

Kapitalbedarf gesamt:

Eigenkapital:

Darlehen (Hausbank, Förderbank):

Zuschüsse und Fördermittel:

Finanzierung gesamt:

8. Rentabilitätsvorschau (Euro, netto)

PositionJahr 1Jahr 2Jahr 3
Umsatz
Wareneinsatz
Personalkosten inkl. Arbeitgeberanteil
Miete, Pacht, Nebenkosten
Sonstige Kosten (Energie, Werbung)
Abschreibungen
Zinsen
Ergebnis vor Steuern
Privatentnahmen, Steuern, Tilgung

Anlagen

  • Lebenslauf
  • Liquiditätsplan für 12 bis 24 Monate
  • Mietvertrag oder Entwurf
  • Speisekarte mit Kalkulation
  • Angebote für Investitionen
  • Stellungnahme einer fachkundigen Stelle (für den Gründungszuschuss)

Ein Businessplan umfasst üblicherweise drei bis fünf Jahre und benennt Chancen und Risiken. Für den Gründungszuschuss verlangt die Agentur für Arbeit eine Stellungnahme einer fachkundigen Stelle zur Tragfähigkeit, etwa von IHK, Handwerkskammer, Fachverband oder Kreditinstitut (§ 93 Abs. 2 SGB III). Planzahlen mit Steuerberatung und Bank abstimmen. Die Excel-Datei rechnet Umsatz, Kapitalbedarf und Rentabilität.

Wofür ein Businessplan gebraucht wird

  • Bankgespräch und Förderkredit: Hausbank und Förderbanken wie die KfW verlangen einen schlüssigen Plan mit Zahlen.
  • Gründungszuschuss: Die Agentur für Arbeit verlangt den Nachweis der Tragfähigkeit durch die Stellungnahme einer fachkundigen Stelle, etwa IHK, Handwerkskammer, Fachverband oder Kreditinstitut (§ 93 Abs. 2 SGB III). Grundlage dafür ist der Businessplan.
  • Verpächter und Brauerei: Bei Pacht oder Getränkebezugsvertrag wollen Partner sehen, dass das Konzept trägt.
  • Für Sie selbst: Die Rechnung zeigt früh, ob Umsatz und Kosten zusammenpassen.

Die IHK empfiehlt einen Planungshorizont von drei bis fünf Jahren und eine ehrliche Darstellung von Chancen und Risiken.

Umsatzplanung in der Gastronomie

Der Umsatz ergibt sich aus wenigen Größen, die Sie in die Excel-Datei eintragen:

Umsatz = Plätze x Öffnungstage x Gäste pro Platz und Tag x durchschnittlicher Bon netto

Beispiel: 40 Plätze, 300 Öffnungstage, 1,5 Gäste pro Platz und Tag und 20 Euro Bon netto ergeben 360.000 Euro Umsatz netto im Jahr. Bei einer Wareneinsatzquote von 30 Prozent sind das 108.000 Euro Wareneinsatz. Die Werte sind nur ein Rechenbeispiel; belastbare Zahlen bekommen Sie aus Standortbeobachtung, Vergleichsbetrieben und Ihrer Speisekarte mit Kalkulation.

Inhalte der Vorlage

Kapitel Leitfragen Zweck
1. Zusammenfassung Angebot, Zielgruppe, Standort, Kapitalbedarf Erster Eindruck für Bank und Förderer
2. Gründerperson Ausbildung, Branchenerfahrung, Personal Fachliche Eignung
3. Angebot Leistung, Preisniveau, Unterschied Positionierung
4. Markt und Standort Lage, Mitbewerber, Saison Umsatzpotenzial
5. Marketing Eröffnung, Online, Bewertungen Kundengewinnung
6. Organisation Gewerbeanmeldung, Erlaubnisse, Versicherungen, Risiken Machbarkeit
7. Kapitalbedarf Investitionen, Reserve, Finanzierung Finanzierungslücke
8. Rentabilität Umsatz bis Ergebnis, drei Jahre Tragfähigkeit
Anlagen Lebenslauf, Liquiditätsplan, Mietvertrag, Kalkulation Belege

So füllen Sie die Vorlage aus

  1. Mit Kapitel 2 bis 6 beginnen, die Zusammenfassung zuletzt schreiben.
  2. Kapitalbedarf in der Excel-Datei erfassen, mit Angeboten für Einrichtung, Küche und Kasse.
  3. Umsatz vorsichtig planen, für Jahr 1 eher mit niedriger Auslastung.
  4. Alle laufenden Kosten erfassen, Personalkosten mit Arbeitgeberanteil.
  5. Einen Liquiditätsplan für die ersten 12 bis 24 Monate anlegen.
  6. Zahlen mit Steuerberatung und Bank abstimmen, Anlagen beifügen.

Häufige Fehler

  • Umsatz zu optimistisch, Anlaufzeit nicht eingeplant.
  • Liquiditätsreserve vergessen; das Konto muss auch in schwachen Anlaufmonaten reichen, selbst wenn das Jahr am Ende Gewinn bringt.
  • Umsatzsteuer in den Umsatz eingerechnet; geplant wird netto.
  • Personalkosten ohne Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung.
  • Privatentnahmen, Einkommensteuer und Tilgung nicht berücksichtigt.
  • Kein Liquiditätsplan als Anlage.

Häufige Fragen

Wie lang sollte ein Businessplan sein?

Eine feste Vorgabe gibt es nicht. Für kleine Gründungen reichen oft wenige Seiten plus Anlagen. Entscheidend sind nachvollziehbare Zahlen und eine klare Zusammenfassung, nicht die Seitenzahl.

Brauche ich für den Gründungszuschuss einen Businessplan?

Das Gesetz verlangt die Stellungnahme einer fachkundigen Stelle zur Tragfähigkeit (§ 93 Abs. 2 SGB III). Diese Stellen prüfen in der Praxis einen Businessplan mit Finanzteil. Wer Arbeitslosengeld bezieht, sollte den Antrag vor der Gründung mit der Agentur für Arbeit abstimmen.

Was ist der Unterschied zwischen Rentabilitätsvorschau und Liquiditätsplan?

Die Rentabilitätsvorschau zeigt, ob ein Gewinn entsteht, also Umsatz minus Kosten im Jahr. Der Liquiditätsplan zeigt Monat für Monat, ob genug Geld auf dem Konto ist, mit Investitionen, Tilgung, Steuern und Privatentnahmen. Beide gehören in einen vollständigen Businessplan.

Was Kontevia dabei übernimmt

Kontevia startet in Deutschland mit ersten Pilotbetrieben. So ist der Ablauf angelegt:

Den Businessplan schreiben Sie mit Ihrer Beratung. Nach der Eröffnung kümmert sich Kontevia um die Belege: Einkaufsrechnungen, Kassenberichte und Quittungen fotografieren Sie oder leiten sie weiter, Kontevia legt sie unverändert im Archiv ab und übergibt sie mit einem Buchungsvorschlag an Ihren Steuerberater. So sehen Sie früh, ob Wareneinsatz und Kosten zum Plan passen.

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